Historie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1951

Der Anfang

Im Sommer hatten Fritz Weller (Sohl) und Ludwig Bernhardt (Plätzchen) die Idee, in Wunderthausen einen Ski-Klub zu gründen. Sie wollten damit allen Interessierten eine Möglichkeit geben, sich im Winter sportlich zu betätigen, wenn viele ohne feste Arbeit waren.

Nach vielen Einzelgesprächen wurde im Oktober/ November zu einer Gründungsversammlung in die Gastwirtschaft Frank (Betzels) eingeladen.

Dem Verein traten sogleich 23 beitragspflichtige Mitglieder über 18 Jahre bei, die Zahl der beitragsfreien Schüler und Jugendlichen ist ebensowenig festgehalten worden, wie ein Protokoll über diese Versammlung. Beschlossen und genehmigt wurde die Aufnahme in den Skibezirk Rothaargebirge und den Westdeutschen Skiverband. Vereinslokal wurde die Gastwirtschaft Frank.

Zum Vereinsvorstand wurden gewählt:

1. Vorsitzender: Ludwig Bernhardt (Plätzchen)
2. Vorsitzender: Rudolf Riedesel (Steitches)
Schriftführer: Kurt Stoklossa
Kassierer: Arthur Knoche sen.
Sportwart: Fritz Weller (Sohl)
Jugendwart: Georg Knoche (Hermes)

1952

Im Frühjahr wurde der Verein in den Skibezirk Rothaargebirge und am 8. November beim Verbandstag in den Westdeutschen Skiverband aufgenommen.

Am 27. Januar um 9.30 Uhr fand der erste vereinsinterne Wettkampf unter 15 aktiven Mitgliedern statt. Jeder Teilnehmer musste seine vorher ausgeloste Startnummer selbst anfertigen und mitbringen. Start und Ziel war vor Hanjosts auf dem Girkhäuser Weg und führte über Kurts Garten - Brückeschneiders Steinbruch - Bubenkirche - Gründchen - zum Heiligenborn und zurück über Plätzchen - Sohl - Steitchen und Kurts Garten ins Ziel. Es gab keine altersmäßige Klasseneinteilung, alle mussten die gesamte Strecke laufen.

Bei den ersten Veranstaltungen machte "Dorffotograf" Hermann Weller (Leie) einige Aufnahmen, die die meisten Aktiven des Vereins und ihre Ausrüstung zeigen. Die Skier waren breite, für Tiefschnee geeignete Tourenbretter in Vollholz aus Esche oder Buche, die in Girkhausen, bei Stark in Berleburg oder von Lotzes hergestellt wurden. Gewachst wurde mit Kerzentalg oder Bienenwachs, bei starken Steigungen nahm man die Skier auch einfach auf die Schultern.

1953

Der zweite Vereins-Langlauf fand am 18. Januar statt. Start und Ziel war diesmal vor Betzels und führte über die Leie - Brunkel - Heiskopf - Pastorenwiese - Radiumquelle - Jochumskopf - Plätzchen und zurück zum Ziel. Der von Ludwig Frank als Wanderpokal ausgesetzte Teller ging erstmalig an Fritz Weller als Gesamtsieger (den er in der Folge noch zweimal gewann und ihn damit behalten konnte).

Erster Schanzenbau

Der schon bei der Gründung diskutierte Plan des Schanzenbaus sollte in diesem Jahr verwirklicht werden. Nachdem ein geeignetes Grundstück in Brückeschneiders "Hackelberg" gefunden war, wurde Architekt Glade in Winterberg mit der Planung und Statik beauftragt. Die Kosten sollten nach seinem Voranschlag 8.930,- DM betragen, die der Verein aus eigenen Mitteln gar nicht übernehmen konnte. Aus der erhofften finanziellen Unterstützung des Landessportbundes und der Bezirksregierung in Arnsberg wurde nichts. Die Gemeinde stellte zwar kostenlos das Bauholz, alles andere musste allerdings in Eigenleistung durch den Verein erbracht werden. Nach wochenlangem Hand- und Spanndienst aller Mitglieder bei Erd- und Holzarbeiten unter Mithilfe der Zimmerleute Friedrich Riedesel (Schiere) und Friedrich Beitzel (Esch) konnten die Arbeiten schließlich zügig erledigt werden.

Bei dem Eröffnungsspringen am 13. Dezember unter Beisein von Vertretern des Kreises und der Gemeinde wurde die Schanze auf den Namen "Leon-Ida-Schanze" getauft, der auf die Grundstückseigentümer Leonhard und Ida Homrighausen aus Brückeschneiders zurückgeht, auf den Wilhelm Peter sen. (Bäckers) 100,- DM als Preis ausgesetzt hatte. Nach dem Eröffnungsspringen und der Einweihung fand abends der erste "Ski-Ball" in Betzels Saal statt, von dem Teilnehmer erzählten, dass "kee Flijje me e Betzels Saal baßte".

1955

Die Jahreshauptversammlung am 30. Juli wählt Karl-Ernst Riedesel nach Ausscheiden von Günter Trendelenburg zum Schriftführer. Kurt Weber und Fritz Weller werden als Kampfrichter ausgebildet, da jeder Verein bei offiziellen Veranstaltungen Kampfrichter stellen können muss. Fritz Weller stiftet einen neuen Vereins-Wanderpokal, da der alte fest an ihn vergeben ist. Rudolf Riedesel wird als 2. Vorsitzender wiedergewählt.

Beim Verbandstag des Westdeutschen Skiverbandes am 10. September in Erndtebrück wird der Skiklub Wunderthausen erstmals mit der Ausrichtung der Nordischen Bezirksmeisterschaften beauftragt. Der Verein beantragt die Bezirks-Staffelmeisterschaften am 11. Dezember, die auch vom Bezirk genehmigt werden. Mit dem ortsansässigen "Beherbergungs-Gewerbe" wird für die Übernachtung auswärtiger Teilnehmer 2,- DM und für Übernachtung mit Frühstück 3,- DM vereinbart.

Zu den Staffelmeisterschaften werden vom Verein folgende Staffeln gemeldet:

Allgemeine Klasse:
1. Staffel: Paul Homrighausen, Arthur Knoche sen., Georg Knoche, Fritz Weller
2. Staffel: Günter Homrighausen, Ludwig Lückel, Helmut Riedesel, Kurt Weber
Jugendklasse:
1. Staffel: Klaus Urban, Paul Wahl, Dieter Riedesel, Walter Riedesel
2. Staffel: Heinz Bender, Willi Knebel, Leonhard Homrighausen, Adolf Reinfahrt

In der Mitgliederversammlung wird bekanntgegeben, dass die Gemeinde Wunderthausen die Veranstaltung und den Kauf einer Stoppuhr mit 250,- DM unterstützt.

1956

8. Januar: Ausrichtung der Nordischen Bezirksmeisterschaften
12. Februar: Pokalspringen

1957

3. Februar: Pokalspringen

1958 - 1964

Für diesen Zeitraum liegen leider keine schriftlichen Aufzeichnungen vor.

1965

1. Januar: Langlauf
14. Februar: Pokalstaffellauf

1966

9. Januar: Pokalstaffellauf
23. Januar: Langlauf aller Klassen

1967

Bei der Jahreshauptversammlung am 30. April werden folgende Vorstandsmitglieder neu gewählt:

2. Vorsitzender: Kurt Weber
1. Sportwart: Georg Knoche
2. Sportwart: Paul Wahl
1. Jugendwart: Herbert Weller
2. Jugendwart: Adolf Benfer
Kassenwart: Horst Sowade
Schriftführer: Richard Weller

Der 1. Vorsitzende Arthur Knoche sen. gibt einen Überblick über den Schanzenneubau, der durch den Bau der Kreisstraße Wunderthausen - Wemlighausen notwendig geworden war. Die neue Straße führt durch den Auslaufbereich, somit musste dieser geändert werden. Der Schanzenreferent des WSV und Architekt Franz Baier aus Düsseldorf empfiehlt eine Änderung des Profils und eine unumgängliche Drehung des Schanzengerüstes und des Auslaufs, da sonst eine einwandfreie Nutzung nicht gewährleistet ist. Der Kreis Wittgenstein sagt einen Zuschuss von 1.500 DM und die Übernahme der Erdarbeiten zu. Gleichzeitig gewährt die Gemeinde Wunderthausen einen Zuschuss von 1.000 DM und die kostenlose Bereitstellung des Bauholzes. Die Versammlung beschließt eine Erhöhung des Jahresbeitrages für Schüler von 5,- auf 6,- DM und für Erwachsene von 10,- auf 12,- DM.

In diesem Winter können die ersten überregionalen Erfolge erzielt werden: Beim Ländervergleichskampf im Harz läuft Roswitha Weller die drittschnellste Zeit aller Klassen. Arthur Knoche jun. belegt bei den Deutschen Meisterschaften den 7. Platz. Roswitha Weller und Georg Strackbein werden zu einem Trainingslehrgang nach Norwegen eingeladen. Bei einem Klub-Vergleichskampf am 2. April zwischen Erndtebrück und Wunderthausen bleibt die hiesige Mannschaft Sieger.

1968

Auf der Vorstandssitzung am 8. Juli wird beschlossen:

1.) Das Holz für den Schanzenbau soll selbst geschlagen werden und von Günter Womelsdorf nach dem Zuschnitt bei Erich Riedesel (Dine) zur Fa. Pieper nach Siedlinghausen zur Druckimprägnierung gebracht werden.
2.) Vor dem Beginn der Erdarbeiten durch die Firma Haeberle aus Düsseldorf sollen Herr Kleine vom Bauamt Berleburg und Architekt Baier beratend hinzugezogen werden.

Die Firma Spies aus Langewiese wird am 20. September mit den Zimmerarbeiten zur neuen Schanze beauftragt. Der Beginn wird für Anfang Oktober festgelegt und ist mit etwa 250 Std. à  8,50 DM + 11 % Mehrwertsteuer veranschlagt. Am 22. Dezember richtet der Verein im Auftrag des WSV einen verbandsoffenen Pokalstaffellauf aus.

1969

9. Februar: Langlauf aller Klassen

Auf der Mitgliederversammlung am 27. März kann auf gute Erfolge der Teilnehmer des Vereins auf Bezirks- und Landesebene zurückgeblickt werden. Bei den Deutschen Nordischen Jugendmeisterschaften in Altenau/Harz nehmen Roswitha Weller, Günter Weller, Dieter Riedesel, Arthur Knoche jun. und Martin Weller teil und erreichen hervorragende Platzierungen. Es wird beschlossen, das Training auch im Sommer zu intensivieren, da bis zum August noch ein vom WSV eingesetzter norwegischer Trainer zur Verfügung steht. Dabei soll das Training in der Turnhalle und im Freien beibehalten werden. Das Wachsen soll geübt werden, damit sich jeder aktive Läufer weitgehend selbst helfen kann.

26. Oktober: Herbstwaldlauf des Bezirks Rothaar auf dem Schoppen
21. Dezember: Pokalstaffellauf

Nach zweijähriger Bauzeit, bei der es zu vielen Verzögerungen durch die Kreisverwaltung bei der Vergabe der Erdarbeiten kam, kann die Schanze zum Jahresende endlich fertiggestellt werden.

1970

Im Rahmen der Nordischen Bezirksmeisterschaften wird am 25. Januar die neue Schanze auf den Namen "Herrenberg-Schanze" getauft. Die Gemeinde Wunderthausen, der Kreis Wittgenstein, der Kreissportbund sowie die Firma Balzer aus Allendorf hatten den Bau durch Zuschüsse und kostenlose Materiallieferungen tatkräftig unterstützt und werden bei der Einweihung lobend erwähnt. Der weiteste Sprung des Tages endet bei 39 m.

15. März: Pokallanglauf
1. Mai: Zwischen den Vereinen Erndtebrück, Rückershausen und Wunderthausen findet der letzte Vergleichswettkampf des Winters statt

Im Anschluss an die Frühjahrsversammlung findet der Winterkehraus mit Verlosung erstmalig im neuen Vereinslokal Homrighausen statt.

1971

Der Winter 1970/71 zeichnet sich durch lang anhaltenden Schneemangel aus. Dennoch kann am 14. März ein Pokallanglauf, unter erheblichem Personalaufwand für das Präparieren der Loipe, durchgeführt werden.

Erstmalig kommt die Idee auf, eine Skihütte zu bauen, um einen Trainingsstützpunkt und einen Treffpunkt innerhalb des Vereinslebens zu haben.

1972

Wieder müssen die meisten Veranstaltungen wegen Schneemangels ausfallen. Dennoch können die Bezirksmeisterschaften der Schüler am 15. und 16. Januar durchgeführt werden.

Der Ski-Klub Wunderthausen bietet dem WSV kurzfristig an, die für den 19. Februar angesetzten Westdeutschen Meisterschaften der Herren 30 km und Damen 10 km auszurichten, da kein anderer Verein im Verband wegen Schneemangels und Tauwetter in der Lage ist, überhaupt eine Veranstaltung durchzuführen. Nur mit großem personellen Aufwand und teilweise angefahrenem Schnee und unter Einsatz von "Schnee-Zement" wird eine 5 km Strecke auf der Pastorenwiese präpariert. Über 100 Läufer und Läuferinnen sind von der Loipe beeindruckt. Eine Zeitung berichtet gar vom "Wunder von Wunderthausen".

Im Frühjahr kann der Ski-Klub bei der Firma Keune & Lauber in Berleburg ein Behelfsheim zum Abbau erwerben. Mit dem Vorsitzenden Fritz Weller wird ein Pachtvertrag für eine Wiese auf dem Sohl abgeschlossen und bei der Stadt Berleburg eine Baugenehmigung beantragt. Daraufhin wird das ehemalige Behelfsheim nach der Fundamentierung aus den noch brauchbaren Teilen als Skihütte errichtet. In der Folgezeit wird es mehrfach modernisiert und renoviert. Ein Ölofen als Heizung wird durch eine Gasheizung ersetzt.

5 Läufer des Vereins nehmen an Deutschen Meisterschaften teil.

Die herausragenden Leistungen von Roswitha Weller und Arthur Knoche jun. bringen auch für unseren Verein eine besondere Anerkennung: Auf Einladung des Deutschen Skiverbandes nehmen beide an einem Jugendlager anlässlich der Olympischen Winterspiele in Sapporo/Japan teil. Für beide waren dies unvergessliche Erlebnisse und Erinnerungen.

Die Ausrüstung wurde rasch verbessert und auf "Profimaterial" umgestellt, die Wachstechnik verfeinert und auf alle möglichen Schneebedingungen eingestellt. Durch intensive Vor- und Trainingsarbeiten unter Leitung von Arthur Knoche sen. und dem bereits erwähnten norwegischen Trainer brachten unsere Aktiven nicht nur bei Bezirks- und Westdeutschen Meisterschaften gute Ergebnisse mit nach Hause, auch bei Deutschen Meisterschaften konnten sie gute Plätze belegen. So wurde die Westdeutsche Meisterschaft von Georg Strackbein einmal, von Roswitha Weller und Arthur Knoche jun. mehrmals errungen. Durch gute Plätze bei den WSV-Meisterschaften konnte der Ski-Klub stets mehrere Teilnehmer zu den Deutschen Meisterschaften entsenden und auch dort beachtlich abschneiden.

1973

Mit seinem 3. Platz bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften wird Arthur Knoche jun. in die B-Nationalmannschaft aufgenommen und zu den Europameisterschaften nach Leningrad entsandt, wo er einen beachtlichen 28. Platz belegen kann.

Bei den Deutschen Staffelmeisterschaften in Braunlage erreichen Günter Weller, Gerhard Riedesel, Dieter Riedesel und Arthur Knoche jun. den guten 12. Platz unter den besten 30 Staffeln der Bundesrepublik.

Die Bezirksmeisterschaften von Schülern und Senioren werden am 10. und 11. Januar ausgerichtet. 6 Meistertitel bleiben in Wunderthausen.

Pokallanglauf mit 262 gemeldeten Teilnehmern.

1974

Erstes Zeltlager in Anweiler/Pfalz mit K.-L. Güllich

22. Dezember: Pokallanglauf

1975

Die Bezirksmeisterschaften in Rückershausen sind für die Wunderthäuser Läufer sehr erfolgreich: Verteilt über alle Klassen können sechs 1. Plätze errungen werden.

23. Februar: Langlauf für Schüler und Jugend I

1976

24./25. Januar: DSV-Schülertest mit Springen
28. Februar: Springen anl. der 3-Schanzen-Tournee
14. März: Pokallanglauf
28. März: Winterabschlusslauf

25-jähriges Vereinsjubiläum

Am 24. April feierte der Verein im Anschluss an die Bezirksfrühjahrsversammlung im Gasthof Frank am Abend in der festlich geschmückten Schützenhalle sein 25-jähriges Vereinsjubiläum. Nach einem Liedvortrag des Gemsichten Chores Wunderthausen konnte der Vorsitzende neben den fast 400 Besuchern als Ehrengäste den stellv. Landrat des neu geschaffenen Kreises Siegen Otto Düsberg aus Laasphe, den Bürgermeister von Bad Berleburg Adolf Schmerer, den Stadtdirektor Hans Zacharias, den Ortsvorsteher Wilhelm Homrighausen, die Vorsitzenden des WSV Kurt Philippi, des Skibezirks Rothaargebirge Max Auerswald und des Stadtsportverbandes Heinz Rath sowie die Vorsitzenden der örtlichen Vereine (Schützenverein: Eduard Steinmeyer, Heimatverein: Wilhelm Homrighausen, Feuerwehr: Hermann Riedesel, SGV: Dieter Riedesel, Gem. Chor: Fritz Weller) und aller Skiklubs aus dem Rothaargebirge und vieler angrenzenden Vereine des Hochsauerlandes bis nach Willingen und Usseln begrüßen. An diesem Abend wurden die beiden ältesten Mitglieder des Vereins Adolf und Ludwig Frank zu Ehrenmitgliedern ernannt. Mit der silbernen Ehrennadel des Deutschen Skiverbandes und der silbernen Vereinsnadel wurden für 25-jährige Mitgliedschaft Ludwig Bernhardt, Adolf Frank, Ludwig Frank, Günter Homrighausen, Paul Homrighausen, Willi Homrighausen, Arthur Knoche sen., Georg Knoche, Horst Sowade, Heinz Wahl, Kurt Weber, Fritz Weller und Hermann Weller ausgezeichnet. Nach einem Dank an die Gäste für die Glückwünsche und Geschenke spielten nach einem abschließenden Liedvortrag des Gemischten Chores die "Sauerland-Musikanten" bis zum frühen Morgen.

5. September: Erstes Skirollerrennen mit Start und Ziel an der Schützenhalle und anschl. Kartoffelbraten bei der Skihütte.
19. Dezember: Pokallanglauf

1977

26. Februar: Springen im Rahmen der 3-Schanzen-Tournee
13. März: Pokallanglauf

Arthur Knoche sen. und Georg Knoche werden auf dem Verbandstag mit der silbernen Ehrennadel des WSV ausgezeichnet. Wegen der Anerkennung des Vereins als gemeinnützige Einrichtung wird eine Eintragung ins Vereinsregister mit einer überarbeiteten Satzung notwendig.

11. September: 2. Skirollerrennen

Mit der Einrichtung der Herrenberg-Loipe durch die Stadt Bad Berleburg und den Naturpark Rothaargebirge wird dem Ski-Klub Wunderthausen die Betreuung der Loipe übertragen und damit der erste Ski-Doo für den Einsatz als Spurgerät angeschafft.

1978

28. Januar: Westdeutsche Nordische Schülermeisterschaften

Beim Pokalspringen verbessert Helmut Rothenpieler aus Rückershausen den Schanzenrekord auf 41 m.

1979

17./18. Februar: Stadtmeisterschaften nordisch und alpin im "Reit im Winkl des Sauerlandes" (Westfalenpost) mit über 300 Teilnehmern aller Altersklassen. Die idealen Bedingungen und die hervorragende Organisation durch den Verein wurden bei der Siegerehrung besonders erwähnt.
Der WDR berichtet in einer halbstündigen Sendung über das Rothaargebirge. Zum Abschluss der Dreharbeiten wird zu einem zünftigen Grillabend in der Skihütte eingeladen, in dessen Verlauf die Mitglieder des Ski-Klubs ihre Teufelsgeige vorstellen.

1980

Beim Kampf um die "Hannen-Pokale" gehen im Februar über 300 Starter in die Loipe.
Letzter Frühjahrswaldlauf des Bezirks.
An die Teilnehmer an den Deutschen Meisterschaften, Manuela und Andreas Wahl, überreicht Erich-Otto Riedesel je eine Erinnerungsplakette mit Gravur.
Ein Stromerzeuger für die Ski-Hütte wird angeschafft.

1981

1. März: Erster Krombacher Pokallanglauf mit WSV-Punkterennen mit 385 Meldungen

Neuer Schanzenrekord bei der 4-Schanzen-Tournee durch Dittmar Haßler vom SC Rückershausen bei 45 m.

1982

9. Januar: Nordische Bezirksmeisterschaften ohne Springen
21. Februar: Gruppenweiser Massenstart bei dem Lauf um die "Krombacher Pokale"

Manuela Wahl und Regina Knoche nehmen am Bundeswettbewerb der Schulen "Jugend trainiert für Olympia" in Schonach teil.

Zeltlager auf dem Hustättchen bei Hallenberg mit 20 Jungen und Mädchen bis 17 Jahre.

Herbstwaldlauf des Skibezirks.

 

1983

13. Februar: Krombacher Pokallanglauf mit über 200 Startern (ab Junioren aufwärts)
10.-13. August: Zeltlager im Dambach

 

1984

21. Januar: Krombacher Pokal. Der Radrennfahrer Klaus-Peter Thaler startet die Veranstaltung mit einem imposanten Massenstart.
22. Januar: Volkslauf
28./29. Januar: Ausrichtung der Vereinsmeisterschaften des Kölner SC
5. Februar: Dorfmeisterschaften im Langlauf
11. Februar: Langlaufmeisterschaften der Uni Marburg
25. Februar: Springen zur 4-Schanzen-Tournee
26. Februar: Dorfmeisterschaften im Springen
4. März Dorfmeisterschaften im Riesentorlauf.
10./11. März: Stadtmeisterschaften nordisch und alpin und Winterabschlusslauf
1. September: Auf der Herbstversammlung des Skibezirks Rothaargebirge in Wunderthausen wird Max Auerswald für 25-jährige Tätigkeit als Bezirksobmann geehrt.
21. Oktober: Durchführung des Herbstwaldlaufs

 

1985

26. Januar: Krombacher Pokal bei schlechten Witterungsbedingungen und dennoch guter Beteiligung.

Zeltlager in den Sommerferien.

Dorfmeisterschaften im Dezember.

1986

22. Januar: Krombacher Pokal auf dem Sohl

Das erste Dorffest unter Beteiligung der Vereine des Ortes (Schützenverein, Feuerwehr, Gemischter Chor, Posaunenchor) auf dem Sohl wird mit einem Fußballturnier ausgerichtet.

1987

25. Februar: Manuela Wahl wird Deutsche Jugendmeisterin über 10 km klassisch in Isny/Allgäu

Zum Abschluss einer erfolgreichen Saison steht Manuela Wahl noch einmal ganz oben auf dem Siegertreppchen. In Frankreich siegte sie bei der "Tour des Massifs Ski de Fond", einer zehntägigen Langlauf-Tournee im Bergland rund um Grenoble. Nach Beendigung der insgesamt neun Läufe hatte sie einen Vorsprung von über 11 Minuten vor der internationalen Konkurrenz.

25. April: Der Winterkehraus wird durchgeführt und alle Gäste werden von einem echten Schneemann in der Schützenhalle begrüßt.

1988

Manuela Wahl kommt bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Saalfelden auf einen guten 26. Rang. Am 6. Februar in der 3 x 5 km Staffel wird sie mit Simone Birkelbach aus Erndtebrück und Heike Dickel aus Girkhausen 4. der 18 Staffeln umfassenden internationalen Konkurrenz. In Warmsteinach (Schwarzwald) wird sie am 14. Februar Deutsche Junioren-Meisterin über 15 km klassisch und in der 3 x 5 km Staffel. Sie wird am 7. März Deutsche Senioren-Meisterin über 10 km in Hinterzarten. Ihr wird zu diesen Meistertiteln im Vereinslokal Homrighausen unter großer Resonanz der örtlichen Vereine und der Bevölkerung ein herzlicher Empfang bereitet.

 

1989

Ingo Weller siegt am 11. Januar bei den Bundes-Skispielen in Sachrang in der Jugend 16 über 12 km. Vier Wochen später wiederholt er den Sieg im Schwarzwald. Ebenfalls siegt er am 5. Februar bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Sprint über 7,5 km und steht beim Einzellauf tags zuvor oben auf dem Treppchen.

3. Februar: Manuela Wahl wird Deutsche Meisterin in der 4 x 5 km - Staffel gemeinsam mit Heike Dickel aus Girkhausen und Simone und Stefanie Birkelbach aus Erndtebrück in Reit im Winkl

3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Balderschwang über 30 km durch Manuela Wahl.

11. März: Noch einmal Sieger wird Ingo Weller bei den letzten Bundesskispielen in Bayrisch-Eisenstein in der J 16 über 12 km

Zum ersten Mal wird die neu angeschaffte Pistenwalze zum Präparieren von Skating-Strecken eingesetzt.

Im hiesigen Raum können wegen Schneemangels nur zwei Veranstaltungen in Winterberg durchgeführt werden.

Das Dach auf der Skihütte wird erneuert.

1990

Wieder schlechter Ski-Winter ohne Veranstaltung auf örtlicher Ebene.

 

1991

3. Oktober: Skirollerrennen bei schönem Wetter und guter Beteiligung

Wegen Schneemangels fallen wieder fast alle Veranstaltungen aus.

1992

Stefanie Weller belegt beim Nordcup den 1. Platz und ist schnellstes Mädchen bei den NRW-Biathlon-Landesmeisterschaften.

Ingo Weller wird 2. bei der Gesamtwertung des Deutschland-Cups im Biathlon.

Erich-Otto Riedesel übergibt den Vorsitz des Vereins nach 14 Jahren an Herbert Weller.

Innerhalb des WSV können wegen Schneemangels nur fünf Veranstaltungen durchgeführt werden. Eine sind die Stadtmeisterschaften im Langlauf in Wunderthausen. Damit dieses Rennen überhaupt stattfinden kann, ist die Mithilfe von über 40 Helfern beim Schneeschaufeln nötig.

3. Oktober: Skiroller-Rennen

Im November legen Annette Sowade, Gerhard Knoche und Gerd Schneider die Kampfrichterprüfung in Meinerzhagen ab.

1993

23. Januar: Skirollerlauf mit Erndtebrück und Rückershausen
7. Februar: Vereinsmeisterschaften auf dem Hasselrücken
7. März: Zweites und drittes Springen der Vier-SchanzenTournee auf der Herrenberg-Schanze. (Die Springen in Girkhausen und Lützel fallen wegen Schneemangel aus).

Stefanie Weller belegt bei den Bundesskispielen im Biathlon in Krün den 4. Platz.

Erste Plätze holen sich Arthur Knoche sen. und Tom Riedesel bei den Deutschen Feuerwehrmeisterschaften in Braunlage.

1994

9. Januar: Einzelläufe der Nordischen Bezirksmeisterschaften auf der Pastorenwiese
6. Februar: Krombacher Pokal mit 220 Startern
27. Februar: Vereinsmeisterschaften
Juni: Erstes Mountainbike-Rennen auf dem Sohl
12.-15. August: Zeltlager mit fast 60 Kindern im Dambach
14. August: Teilnahme an den Feierlichkeiten zur 800-Jahr-Feier in Diedenshausen mit entsprechender Kostümierung und Ausrüstung
11. September: Dorffest
3. Oktober: Rothaarcup-Skirollerlauf

 

1995

8. Januar: Fahrt zum Weltcup-Skispringen nach Willingen
4. Februar: Krombacher Pokallanglauf
26. März: Vereinsmeisterschaften
28. Mai: Teilnahme am Umzug "100 Jahre TuS Erndtebrück" durch die guten Beziehungen zur Skiabteilung des Vereins

Erste Vorgespräche mit der Stadt Hallenberg zur Nutzung der Loipe auf der Pastorenwiese.

17.-20. August: Zeltlager mit großer Beteiligung
3. September: 2. Mountainbike-Rennen auf dem Sohl
24. September: Dorffest auf dem Sohl
3. Oktober: Skirollerrennen um den Rothaarcup

Im Dezember eigener Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Diedenshausen. Als Spezialmischung wird der "Loipenteufel" kreiert.

1996

17./18. Februar: Westdeutsche Schülermeisterschaften am mit 222 Läuferinnen und Läufern
3. März: Skispringen im Rahmen der 4-Schanzen-Tournee (letztes Springen auf der Herrenbergschanze)
16. März: Krombacher Pokallanglauf
24. März: Vereins- und Stadtmeisterschaften
1. September: 3. Mountainbike-Rennen bei der Skihütte
8. September: Dorffest
3. Oktober: Skirollerrennen um den Rothaarcup
30. November: Stand beim Weihnachtsmarkt in Diedenshausen

 

1997

4./5. Januar: Bezirksmeisterschaften auf der Pastorenwiese
25. Januar: Lauf um die Krombacher Pokale
29. Januar: Polizeimeisterschaften Nordrhein-Westfalen
2. Februar: Fahrt zum Weltcup-Skispringen nach Willingen

Zum Transport der Kinder zum und vom Training wird im August ein gebrauchter Bus angeschafft. Er leistet auch gute Dienste beim Transport von Ausrüstung und Material bei Veranstaltungen.

Anschaffung eines großen Zeltes, das für die Ausrichtung des Dorffestes und bei anderen Veranstaltungen wie Zeltlager und den verschiedenen Rennen als Unterstand oder Küchenunterbringung benötigt wird.

7.-10. August: Zeltlager mit 40 Kindern und Jugendlichen
14. September: Dorffest auf dem Sohl
29. November: Stand beim Weihnachtsmarkt in Diedenshausen

1998

2. Februar: Krombacher Pokal mit 250 Startern auf der Pastorenwiese
9. Mai: Durchführung des Winterkehraus in der Schützenhalle. Die Bewirtung übernimmt erstmals der Gemischte Chor.

Vertrag mit der Stadt Hallenberg über die Nutzung der Loipe auf der Pastorenwiese.

30. Juli - 2. August: Zeltlager

Mountainbike-Rennen auf dem Sohl mit über 100 Startern.

13. September: Dorffest auf dem Sohl mit "Spiel ohne Grenzen"
28. November: Weihnachtsmarkt in Diedenshausen

Anschaffung eines neuen Ski-Doo's Alpin III.

1999

31. Januar: Fahrt zum Weltcup-Skispringen in Willingen
13. Juni: Mountainbike-Rennen auf dem Sohl
22.-25. Juli: Zeltlager auf der Karlsburg
11. September: Skirollerrennen um den Rothaar-Cup
18. September: Beim 30-jährigen Jubiläum des Gemischten Chores in der Schützenhalle übernimmt der Ski-Klub die Bewirtung.

 

2000

2. Januar: Millenniums-Lauf auf der Pastorenwiese
16. Januar: Lauf um die Krombacher Pokale
26. Januar: Polizeimeisterschaften Nordrhein-Westfalen
6. Februar: Fahrt zum Weltcup-Skispringen in Willingen mit 130 Personen
20. Februar: Vereinsmeisterschaften und Volkslauf

Das Zeltlager muss wegen schlechten Wetters ausfallen.

12. August: Mountainbike-Rennen
2. Dezember: Weihnachtsmarkt in Diedenshausen

Als "Kinderfreundlicher Sportverein 2000" wird der Ski-Klub vom Landessportbund NRW in Duisburg geehrt und erhält hierfür neben Urkunde und Plakette einen Scheck über 1.000 DM.

2001

4. Februar: Fahrt zum Weltcup-Skispringen in Willingen
25. Februar: Lauf um die Krombacher Pokale auf der Pastorenwiese

50 Jahre Ski-Klub Wunderthausen

30. März: Discoabend
1. April: Der Verein stellt sich vor
7. April: Festkommers mit anschl. Tanz



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