Drei Wunderthäuser Sportler auf internationaler Ebene gut vertreten

Zwiesel. Charlotte Küpper ist im Aufwind und Elias Homrighausen weiter in Topform – so lauteten nach dem Deutschlandpokal bzw. Alpen- und Continental-Cup in Zwiesel die guten Nachrichten aus dem Langlauf-Lager des SK Wunderthausen.

Beide glänzten mit guten Resultaten, während gesundheitliche Schwierigkeiten bei Junioren-Starter Sebastian Marburger für Frust sorgten. Der Diedenshäuser ging am Samstag im Einzelrennen über 15 Kilometer in klassischer Technik an den Start und belegte nach 46:34 Minuten in einem Feld mit zahlreichen internationalen Startern Platz 28 im Continental-Cup. Dies bedeutete zugleich Platz 10 bei der vorletzten Station im Deutschlandpokal. Noch mehr wäre wohl gegangen, wenn Marburger nicht durch Schmerzen im Arm gebremst worden wäre. Beim Krafttraining hat der Athlet wohl ein paar Scheiben zu viel aufgelegt, denn Landestrainer Stefan Kirchner diagnostizierte eine „Überreizung“. Für den C-Kader des Deutschen Skiverbands kann sich Marburger in diesem Winter nicht mehr qualifizieren. Kirchner hofft, dass Marburger am Ball bleibt: „Er ist nicht weit davon weg.“

Relativ sicher dürfte U-18-Läufer Elias Homrighausen im C-/D-Kader bleiben, nachdem er seine starke Leistung vom Bronzegewinn bei den Deutschen Meisterschaften bestätigte. Im internationalen Vergleich – bei der Jugend waren es die Alpenpokal-Skispiele – lief er im Einzel über 10 Kilometer in 31:15 Minuten auf Platz 12. Damit war er fünftbester Deutscher und bester seines Jahrgangs 1999 – trotz eines leichten Einbruchs auf der letzten Runde wegen Rückenbeschwerden.

„Das war wieder eine gute Leistung“, freute sich Kirchner, der bei Jugendstarterin Charlotte Küpper am Samstag das „beste Saisonrennen“ notierte. Auf der anspruchsvollen 2,5km-Runde am Arber benötigte die Diedenshäuserin 27:13 Minuten für drei Schleifen. Dies bedeutete Platz 15 im Vergleich mit den anderen Nationen, womit Küpper beim Vergleichswettkampf beinahe auch Punkte für Deutschland gesammelt hätte. Im Deutschlandpokal bedeutete die Leistung Platz 6. Nach zuletzt eher hinteren Plätzen wird es nach Einschätzung von Kirchner mit dem Erhalt des Platz im C-/D-Kader jedoch schwierig. Wunderthausen für „Deutschland III“ Die stark ansteigende Form nach einem kleinen Zwischentief zur Saisonmitte sah Kirchner ein Stück weit auch als „Kopfsache“ an: „In den ersten Rennen hat Charlotte immer viel gewollt, ist teils verkrampft gelaufen. Das Leistungspotenzial ist bei ihr aber unbestritten da.“

Küpper und Homrighausen bestritten am Samstag noch ein prestigeträchtiges Staffelrennen im Ramen der Skispiele, belegten mit dem Team „Deutschland III“ Platz 16 von 29 – für die Wertung im Deutschlandpokal war dies jedoch irrelevant.



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