DSV-Kaderplätze sind der Lohn

Der Skiklub Wunderthausen hat schon wieder Grund zum Feiern: Sein Diedenshäuser Nachwuchs-Talent Elias Homrighausen hat am Bretterschachten bei Bodenmais im Bayrischen Wald seine Medaillensammlung mit einem Deutschen Vizemeistertitel über 20 Kilometer in klassischer Technik komplettiert.

Aber auch die übrigen Starter des SK Wunderthausen und ihre Mannschaftskameraden im Team des Westdeutschen Skiverbandes erzielten beim Finale des Deutschlandpokales in den Massenstartrennen über die Langstrecken in klassischer Technik starke Resultate.

Elias Homrighausen und Charlotte Küpper konnten sich mit Topplatzierung im Gesamtklassement einen Startplatz im DSV-C/D-Kader sichern. Charlotte Küpper holte dem 8. Platz die zweitbeste Platzierung und ebenfalls einen Kaderplatz.

Juliana Dienst wurde 28. und Sebastian Marburger 15. Im U16-Titelkampf bei Elias Homrighausen war es lange spannend, berichtete uns Elias‘ Heimtrainerin Dagmar Knoche. Auf der zweiten Schleife konnten sich die Dauerkonkurrenten der Saison, Florian Knopf (SLV Bernau) und Elias Homrighausen vom Rest des Feldes absetzen und machten den Meistertitel unter sich aus. Erst auf der Zielgeraden musste sich der Diedenshäuser geschlagen geben und kam mit ganz knappen 3,4 Sekunden Rückstand als Zweiter ins Ziel. Er lief 55:33.3 Minuten. Mit diesem Ergebnis hat Elias Homrighausen seine bislang erfolgreiche Saison gekrönt. Er holte einen Deutschen Meistertitel im Sprint und einen 2. Platz auf der Langstrecke. So stellte er erneut sein Ausnahmetalent in der klassischen Technik heraus. „Das ist schon unserer Paradedisziplin“, bestätigt Dagmar Knoche, um gleich den Hinweis hinterherzuschieben: „An allem Anderen können wir noch arbeiten.“

Charlotte Küpper (U16) kam über die 15 Kilometer als achte mit einer Laufzeit von 49:12.7 Minuten ins Ziel. Juliana Dienst wurde in diesem Rennen 21. Mit einer Zeit von 50:57.4 Minuten. Mannschaftskamerad Sebastian Marburger (U18) wurde zwölfter in 1:24:37.9 Stunden über die 30 Kilometer. Melina Schöttes (U18) vom SC Oberhundem lief in 1:05:13.2 Stunden als 13. über 20 Kilometer über die Ziellinie. „Das war schon mal sehr gut“, kommentierte Knoche die Ergebnisse.

Im Teamsprint am Sonntag reichte es in Freier Technik dann nicht bis aufs Podest. Hier lagen Charlotte Küpper und ihre Partnerin Sophia Schrenk (HSV) lange auf Bronze-Medaillenkurs, bis Schrenk stürzte. Am Ende wurde es Platz acht. Elias Homrighausen lief um eine Altersklasse hochgestuft mit Sebastian Marburger. Beide wurden ebenfalls achte. „Für einen so kleinen Verein wie den Skiklub Wunderthausen war das schon eine Supersaison“, freute sich Dagmar Knoche, die neben Elias Homrighausen aber auch Charlotte Küpper für ihr tolles Abschneiden lobte: „Damit hatten wir vor der Saison im Sommer nicht gerechnet.“



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